Hallo, Freund / Freundin des gepflegten Investments! Es ist wieder soweit und ich möchte meine persönlichen Lieblingsartikel anderer Blogger hier vorstellen. Das sind meine persönlichen Favoriten. Total subjektiv!

Und dass ich einen Beitrag hier nenne, bedeutet nicht, dass ich mit allen Inhalten einverstanden bin oder dass ich dem Beitrag generell zustimme. Vielmehr ist es so, dass mich der Beitrag zum Nachdenken angeregt hat. Und das macht einen interessanten Beitrag aus. Also Vorhang auf für die aktuellen Monatsfavoriten.

Du bist herzlich eingeladen diese Auswahl zu kommentieren oder deine eigenen Favoriten in den Kommentaren zu posten!

Artikel des Monats

Tiefseher

Absolute Power

Es heißt, für Aktionäre sind Monopole eine tolle Chance. Investoren lieben Monopole und suchen nach diesen. Ich mache mir aber Gedanken, ob diese Monopole für uns Menschen generell positiv sind. Was passiert, wenn die freie Marktwirtschaft, die schon immer vom Wettbewerb gelebt hat, irgendwann keinen Wettbewerb mehr hat?

Die größten Unternehmen weltweit werden immer größer und schlucken ein kleineres Unternehmen nach dem anderen.

Der Tiefseher zeigt in seinem Artikel aber die volkswirtschaftliche Seite der „Vermonopolisierung“ auf globaler Ebene. Die größten Unternehmen der Welt kommen allesamt aus USA.

Für Deutschland sind nur SAP, Siemens und Bayer in den Top 100 der größten Unternehmen der Welt (Platz 60, 62 und 85). Vor zwei Jahren waren es noch sechs Unternehmen.

Die US-amerikanische Wirtschaft wird immer stärker. Können wir wirklich noch vom echten Wettbewerb reden? Wie stark muss die Verschiebung noch werden, sodass man von einem globalen Monopol sprechen darf?

Andere spannende Artikel

Das war nicht der einzige tolle Beitrag im letzten Monat. Es gibt so viele gute Beiträge von Finanz-Autoren da draußen und es fällt mir generell schwer eine feste Auswahl daraus treffen zu müssen. Ich muss mich hier aber auf einige wenige beschränken und möchte dir noch die folgenden Beiträge empfehlen.

Jasper Quast

Eine Kritik an ETF-Apologeten und der Effizienzmarkthypothese

Jasper ist mir zuvorgekommen. Ich hatte schon länger einen Artikel über die Markteffizienzhypothese im Sinn, habe es aber auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben.

Jasper baut seine Argumentation darauf auf, dass selbst wenn alle Informationen vorhanden und jedem zugänglich sind, Marktteilnehmer diese Informationen unterschiedlich verwenden und es aufgrund einer Reihe von Argumenten stets zu Anomalien kommt, die man als Anleger ausnutzen kann. Er ist der Meinung, dass es aber nicht jedem gelingen wird, weil nicht jeder die Fähigkeiten besitzt, um eine solche Anomalie zu finden.

Letztlich muss sich jeder seine eigene Meinung zur Markteffizienzhypothese bilden. Obwohl Jaspers Argumente doch gut sind, kann man die Markteffizienzhypothese schwer widerlegen. Der Grund ist: Stockpicking ist keine exakte Wissenschaft. In der Mathematik lassen sich Dinge beweisen oder widerlegen. Stockpicking hat aber zu viele Variablen, die man weder überblicken noch in Gänze verstehen kann. Damit entzieht sich die Markteffizienzhypothese einem Beweis oder Gegenbeweis.

Freiheitsmaschine

Der Unterschied zwischen einem Schuldensklaven und einem Millionär besteht nur aus ein paar Gewohnheiten

Viele Menschen da draußen glauben, sie verdienen nicht genug, um sich nachhaltig Wohlstand aufzubauen. Sie meinen, dass es nur den Wenigsten überhaupt möglich sei finanziell frei zu sein und dass es häufig sogar ungerecht sei. Die Freiheitsmaschine ist zurecht anderer Meinung. Er meint:

„Der Unterschied zwischen Pleite und jemandem, der im Geld schwimmt, ist bei obiger Ausgangssituation aber viel kleiner als die meisten Menschen denken. Er besteht eigentlich nur aus ein paar Gewohnheiten!“

Er rechnet beispielhaft vor, wie bereits kleine Unterschiede bei der Sparquote eine große Wirkung haben können. Solche Beiträge motivieren mich zu einem sparsameren Leben. Vielen Dank dafür!

Tim Schäfer Media

Die Mittelschicht ist pleite und selbst daran schuld

Tim beschreibt in seinem Blog fast gebetsmühlenartig wie schlecht Konsum für den eigenen Wohlstand sein kann. Ich schätze ihn für seine Meinung, zumal sie meine persönliche Sicht auf Finanzen geprägt hat.

In diesem Artikel geht er nochmal auf die Mittelschicht insgesamt ein. Er zeigt, wie verschwenderisch die Menschen zum Teil sind. Das Besondere an diesem und eigentlich an seinem ganzen Blog ist, dass er stets einige Beispiele zur Hand hat, die seine Meinung verdeutlichen. Er zeigt, dass junge Amerikaner mehr Geld bei Starbucks ausgeben als sie für die Altersvorsorge zurücklegen. Er zeigt, dass viele Frauen Kleidungsstücke im Schnitt sieben mal tragen, bevor diese weggeworfen werden. Derartige Beispiele verdeutlichen in jedem von Tims Beiträgen seinen Standpunkt: Konsum macht arm.

menschen.zahlen.sensationen.

Wichtig ist, was unten rauskommt

Christian beschreibt in seinem Artikel wie „Performance Gaps“ zu Stande kommen: Der Unterschied zwischen der tatsächlichen Rendite bei einer Anlage in einen aktiv gemanagten Fonds und der möglichen Rendite. Häufig liegt der Unterschied darin, dass Anleger in Hochphasen motiviert sind zu investieren, ihr Geld aber in schlechten Marktphasen aus dem Fonds ziehen. Sie kriegen schlichtweg kalte Füße.

Anleger sind aber nicht die einzigen Schuldigen. Die Fondsbranche verkauft Trendprodukte, auf die die Anleger anspringen sollen, die aber entweder miese Renditen bringen oder aufgrund von schlechtem Trendfollowing (Hinterhertragen nach dem Trend) doch nicht zu den gewünschten Resultaten führen.


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